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Design, Code & KI: Wer jetzt nicht mitdenkt, wird ersetzt

Claude Code zeigt, wie schnell KI produktiv wird. Für Designer:innen ist das Chance und Risiko zugleich – je nachdem, wie tief sie wirklich gestalten.
12.01.2026
5 Min

Claude Code & der neue Vibe

Seit dem Release von Claude Opus 4.5 sprechen viele von einer neuen Entwicklungsphase: Vibe Coding. Ein Prompt – und Claude generiert funktionierenden Code, Interfaces, Logik. Das ist kein Zukunftsversprechen mehr. Es passiert bereits. Und verändert, wie wir als Designer:innen arbeiten.

Was bedeutet das für uns Kreative?

Der Satz „Designer:innen werden von KI profitieren“ klingt gut. Aber er stimmt nur, wenn wir ihn nicht romantisch lesen. Wer nur Pixel schiebt, wird ersetzt. Wer Gestaltung mit Strategie, Produktdenken und System-Know-how kombiniert, wird gebraucht – mehr denn je.

  • Systemisches Denken schlägt Ästhetik: KI übernimmt Ausführung, aber nicht Konzeption. Noch nicht.
  • Produktnähe wird essenziell: Wer mit Tools wie Webflow, Framer oder Make arbeitet, gestaltet näher am Output.
  • Design als Brücke: Zwischen Daten, Code und Mensch. Genau da entsteht Wert – und Verantwortung.

Und jetzt?

Ich merke es in meinen Projekten: Wer sich nicht nur auf Ästhetik verlässt, sondern an der Struktur von Produkten arbeitet, ist relevanter als je zuvor. Claude Code ist ein weiterer Weckruf. Nicht für Angst – sondern für klares Denken und kreative Konsequenz.

Falls dich das weiter interressiert: Hier im greg.design Blog habe ich weitere Gedanken etwas konkretisiert.

Ich werde nie mehr als eine E-Mail pro Monat versenden, versprochen!

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